Was ist Work That Period? 

Work That Period hilft Arbeitgeber*innen, Arbeitnehmer*innen und HR-Mitarbeiter*innen dabei, die Bedürfnisse von Menstruierenden am Arbeitsplatz zu berücksichtigen, damit Menstruierende auch in der Arbeitswelt ihr volles Potenzial ausschöpfen können.

 

Warum ist es wichtig, das Thema Periode am Arbeitsplatz anzusprechen?

Die Menstruation betrifft jede*n anders. Manche bekommen gar nicht so viel davon mit, andere plagen sich an den Tagen vor oder während der Periode Krämpfen, Kopfschmerzen oder einer schlechteren Stimmung zur Arbeit und versuchen, ihre Symptome zu ignorieren.

Das ist nicht nur schlecht für die Betroffenen, weil sie nicht die nötige Ruhe bekommen, sondern hat auch für die Unternehmen massive Folgen, da es zu Produktivitätsverlusten führt. Unternehmen, denen das Wohlbefinden ihrer menstruierenden Angestellten wichtig ist und die sie ermutigen möchten, sich voll und ganz in die Arbeit einzubringen, kommen nicht umhin, sich auch mit dem Thema Periode und Zyklus zu befassen. 


In einer im Jahr 2019 veröffentlichten niederländischen Studie, die untersuchte, wie Menstruation, Wohlbefinden und Produktivität am Arbeitsplatz zusammenhängen, gaben 81 % der Menstruierenden an, dass ihre Menstruationsbeschwerden sich auf ihre Leistungsfähigkeit auswirken.


Bei gynäkologischen Erkrankungen geht dies sogar noch einen Schritt weiter. Bei stark einschränkenden Symptomen kann die Arbeit sogar gänzlich unmöglich werden. Es ist wichtig zu erkennen, dass nicht immer die Symptome der Grund für die Einschränkung bei der Arbeit sind, sondern dass auch die Arbeitsbedingungen einen wesentlichen Einfluss auf die Gesundheit der Mitarbeitenden haben. Eine stärkere Sensibilisierung für die Periode und Zyklus sowie die Möglichkeit für eine offene Kommunikation können dazu führen, dass die Lebensqualität der Mitarbeitenden deutlich verbessert wird. 

Der Ansatz von Work That Period

Neben der Aufklärung von Arbeitgeber*innen und Arbeitnehmer*innen über die Auswirkungen der Periode auf das Wohlbefinden und die Produktivität durch interaktive Workshops, berate ich auch Personal-, Diversity-und BGM-Manager*innen bei der Gestaltung eines periodenfreundlichen Arbeitsumfelds. Außerdem biete ich persönliche Unterstützung und Beratung an, damit sich Arbeitnehmer*innen, die unter einer bestimmten zyklusbezogenen Problemen leiden, am Arbeitsplatz wohler fühlen. 

Hier mehr über meine Dienstleistungen erfahren

Bist du daran interessiert, deinen Arbeitsplatz periodenfreundlich zu gestalten? Informiere dich in meinem Blog über das Thema, erfahre mehr über meine Leistungen und vereinbare ein kostenloses Erstgespräch mit mir.

Über mich

Work That Period

© Phil Dera, ZEIT ONLINE

Ich verfüge über einen Bachelor of Science in Wirtschaftswissenschaften der Universität Konstanz und einen Master of Science in Gesundheitsökonomie der Erasmus Universität Rotterdam.  

Da ich selbst von einer stark einschränkenden prämenstruellen Störung betroffen war, und weiß, wie schwierig es ist, diese Beschwerden bei der Arbeit anzusprechen, fing ich an, mich intensiv mit dem Zusammenhang zwischen Menstruation und Produktivität auseinanderzusetzen. Was ich herausfand, war, dass sich fehlende Kommunikation bei starken Symptomen vor oder während der Periode besonders im Arbeitskontext negativ auf Wohlbefinden und Produktivität auswirkt. 

Abgesehen von meiner persönlichen Erfahrung ist mein Ansatz, Menstruationsgesundheit mit Wohlbefinden und Produktivität bei der Arbeit zu verknüpfen, stark von meiner Ausbildung als Gesundheitsökonomin beeinflusst. Mein umfangreiches Fachwissen auf dem Gebiet der öffentlichen Gesundheit, der Bewertung von innovativen Gesundheitstechnologien und des Managements im Gesundheitswesen kombiniert mit meinem persönlichen Interesse haben mich dazu gebracht, Work That Period zu gründen.

 

Seit ich meine eigenen zyklusbedingten Bedürfnisse besser kenne, sie klar kommuniziere und in meiner eigenen Arbeit umsetze, fühle ich mich besser und weiß, wie ich Zyklus und Arbeit in Einklang bringe. Jetzt möchte ich auch anderen helfen, dies zu erreichen. 

Mehr über mich und meine Arbeit gibt es hier: